Anästhesiesprechstunde

Das Institut für Anästhesiologie betreibt an zwei Standorten im USZ je eine Anästhesiesprechstunde. Dort werden Patienten und Patientinnen auf ihre Narkosefähigkeit in Bezug auf die vorgesehene Operation abgeklärt. Dabei ist es wichtig, dass die Patienten vorhandene, medizinische Unterlagen (Berichte, Labor, Medikamentendosierungen, etc.) mitbringen.

Neben einer fundierten klinischen Untersuchung können wir vor Ort auch EKG, Thoraxröntgen und Labor durchführen. Ebenso haben wir via Medizinische Poliklinik jederzeit Zugang zu allen Spezialisten des gesamten UniversitätsSpitals. Häufig möchten die Patienten die Abklärungen auch bei ihrem Hausarzt machen. Dann überweisen wir sie bei Bedarf dorthin und bekommen danach den Bericht via Mail oder Fax.

Nachdem sich unsere Anästhesieärzte oder –ärztinnen ein Bild über die medizinische Situation der Patienten gemacht haben, erfolgt die ausführliche Aufklärung über den Ablauf und die spezifischen Risiken der Anästhesie. Die Medikamenteneinnahme wird im Detail besprochen, insbesondere die Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten – ein Feld, in dem sich in den letzten Jahren viel getan hat. Wir stehen hier in engem Kontakt mit der aktuellen Forschung.
Danach unterschreibt der Patient oder die Patientin eine Einverständniserklärung. Damit ist nun alles bereit für den Eingriff und der Patient kann jederzeit eintreten und operiert werden.
Im Jahr 2014 haben wir etwas mehr als 5'000 Patienten und Patientinnen über unsere Anästhesiesprechstunde ab- und aufgeklärt.