Stationäres Angebot

Für sämtliche Disziplinen am UniversitätsSpital Zürich sind wir die Ansprechspartner, wenn es um Schmerzprobleme bei stationären Patienten geht.

Perioperative Betreuung von Patienten

Schon während der Operation wird vom Anästhesieteam ein Konzept zur Bekämpfung der Schmerzen nach dem Eingriff festgelegt. Dieses enthält die Gabe unterschiedlicher Schmerzmedikamente (Analgetika) sowie den möglichen Einsatz unterschiedlicher spezieller Verfahren (z.B. Katheterverfahren oder Patientenkontrollierte Analgesie = PCA).

Der Akutschmerzdienst des Instituts für Anästhesiologie betreut Patienten bezüglich hält Behandlung von starken Schmerzen nach Operationen. Dieser Dienst ist an 365 Tagen rund um die Uhr verfügbar und betreut Patienten, welche spezielle Verfahren zur Schmerztherapie haben:

  • Epiduralkatheter
  • Periphere Nervenblockaden und Nervenkatheter
  • PCA (Patientengesteuerte Schmerzpumpe)
  • Medikamentenperfusoren

Betreuung von chronischen Schmerzpatienten

Patienten, welche schon vor ihrem Spitaleintritt (z.B. für eine Operation) an chronischen Schmerzen leiden und dementsprechend eine grosse Herausforderung für sämtliche behandelnden und betreuenden Disziplinen werden von unserem Akutschmerzdienst mitbetreut.

Viele Patienten mit Tumorerkrankungen leiden unter Schmerzen. Diese Schmerzen können sowohl durch den Tumor selbst hervorgerufen werden, aber auch Folge der Tumortherapie (z.B. Chemotherapie, Strahlentherapie o.ä.) sein oder eine Kombination aus beiden Faktoren sein.Zusammen mit Tumorspezialisten und Palliativmedizinern erarbeiten wir gemeinsam ein Konzept zur Linderung der Schmerzen und überprüfen regelmässig in Konferenzen den Behandlungserfolg.

In palliativenSituationen

Im Rahmen von regelmässigen Palliativkonferenzen werden für Patienten in diesen aussergewöhnlichen Situationen spezielle schmerztherapeutische Konzepte gemeinschaftlich erarbeitet. Dies bedeutet ein Zusammenspiel zwischen ärztlichen und nichtärztlichen Mitarbeitern des Bereiches Palliativmedizin, Physiotherapie, Psychologie und Sozialarbeitern.